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Eiffelturm, Indoor-Reiterspiele und Temperaturstürze von 30°C auf -7°C – alles in einer Stadt, an einem Wochenende

Ein Erlebnisbericht von Nathalie Weber

Mitarbeiterevent Prag

Was haben eine Burg, ein roter Regenschirm und ganz viel Eis gemeinsam? Sie alle waren Bestandteile des Mitarbeiterevents, welches Audicon Anfang September veranstaltete. Nur wohin führte sie ihre Reise? Soviel kann verraten werden: die deutschen Gefilde wurden verlassen …

Nachbau des Pariser Eiffelturms
Prager Eiffelturm

Die Stadt der 100 Türme

Kaum angekommen, wurden wir von der Sonne und unserer freundlichen Reiseleitung Alena begrüßt. Wir, 42 Mitarbeiter der Firmenstandorte Düsseldorf und Stuttgart, freuten uns auf ein abwechslungsreiches Wochenende. Als Einstieg in die goldene Stadt wurde uns direkt eine Führung durch das Hradschin Viertel und die Burg geboten.

Auf einer Aussichtsterrasse konnten wir den wunderschönen Blick über die Stadt der 100 Türme genießen und über endlose Weinberge hinweg unsere (Handy-)kameras zücken. Hier fiel besonders der „Eiffelturm“ auf, der in den Reiseführern als „grandiose Aussichtsplattform“ beschrieben wird. Man soll bei schönem Wetter angeblich über ganz Böhmen sehen können. Dieser Aussichtsturm ist ein verkleinerter Nachbau des Pariser Eiffelturms, der anlässlich der Weltausstellung 1891 erbaut wurde. Der Aufstieg lohnt sich, wenn man die Öffnungszeiten beachtet. So stand ein Teil unserer Gruppe am Sonntag leider vor verschlossenen Türen.

Die Burg wird erklommen

Nach einer üppigen landestypischen Mahlzeit, setzten wir unsere Erkundungstour fort. Beim Anblick der langen Schlange vor dem Eingang in die Burg sank unsere Motivation, sich in der prallen Sonne anzustellen, für einen kurzen Moment und der rote Regenschirm von Alena wurde neidisch als Sonnenschutz in Erwägung gezogen. Die Aussicht aber, eines der größten geschlossenen Burgareale der Welt zu betreten, entschädigte das Warten und die zollähnliche Kontrolle am Eingang des Burgvorhofes.

Warten vor der Prager Burg
Prager Burg

Dem roten Regenschirm hechteten wir zügig an zahlreichen anderen Reisegruppen vorbei durch die mächtige Burg hinterher. Hier merkte man besonders, dass wir uns in einer der meistbesuchten Städte Europas befanden.

Beeindruckend war neben dem Schauplatz des berühmten Fenstersturzes auch der imposante Wladislaw-Saal, in dem sogar Reiterspiele auf einer Fläche von 62 m Länge und 13m Breite abgehalten wurden.

Ahoi

Am Abend durften wir das Panorama der Stadt bei einer Schifffahrt auf der Moldau entspannt genießen. Die kleinen Inseln mit Tretbooten davor sowie zahlreiche Lokale am Ufer ließen mediterranes Flair aufkommen. Beim Anblick des tanzenden Hauses wurden wir gleich an unser Düsseldorfer Firmengebäude erinnert: Es wurde auch in Zusammenarbeit mit Frank O. Gehry entwickelt.

Gehrys Gebäude ...
Gehry Gebäude Prag
... sind allgegenwärtig!
Gehry Bauten Düsseldorf

Leider steckte das Schiff zu einer gänzlich ungünstigen Zeit in der Schleuse fest: Der Sonnenuntergang fiel wörtlich ins Wasser. Der nächste Programmpunkt entschädigte dies allerdings…

15 Minuten „Eiszeit“

Nach dem Gang über die Karlsbrücke warteten alle gespannt auf die angekündigte Überraschung in einem der größten Musikclubs Europas: KARLOVY LÁZNĚ. Fragende Blicke kreisten umher, als wir bei den schwülwarmen Temperaturen silberne Thermoponchos und Handschuhe bekamen. Die Aufklärung kam einige Sekunden später: Dies war die wärmende Ausrüstung für die einzige Eisbar der Stadt. Hier ist alles aus Eis: von der Einrichtung bis hin zu den Gläsern. 15 Minuten bei -7 °C in einem abgeschlossenem Raum – das verbindet. Der Besuch der Eisbar war auf jeden Fall ein Highlight und der Eisbrecher des Tages. Um wieder auf Temperaturen zu kommen, tanzte sich fast die ganze Gruppe im Anschluss gemeinsam auf einer der fünf Tanzflächen des Clubs warm.

Smalltalk bei -7°C in der Eisbar
Prager Eisbar

Kalorienbomben und Bier als Kulturgut

Am nächsten Tag nutzten viele die freie Zeit zum entspannten Altstadtbummel. Zahlreiche interessante Sehenswürdigkeiten lockten auch abseits der Touristenpfade. Hiesige Spezialitäten, wie z. B. Trdelník mit Eiscreme fühlten uns auf den süßen Zahn. Dies ist ein traditionelles Gebäck aus Hefeteig, das auf Stöcken gegrillt und anschließend in einer Nuss-Vanille-Zucker-Zimt-Mischung gewendet wird. Von dieser süßen Kalorienbombe sollte man allerdings nicht zu viel essen. Es soll Mitarbeiter geben, denen davon schlecht geworden ist.

Die Alternative war eine Brauhaustour, bei der man das böhmische Bier kosten konnte. Das Bier gehört mit den unzähligen Kneipen zum Kulturgut der Stadt.

Nach einem gelungenen Wochenende in der goldenen Stadt landeten wir alle wohlbehalten und einigermaßen pünktlich wieder in Stuttgart und Düsseldorf – entgegen der ersten Ansage des Piloten, dass der Flug nach Düsseldorf sich um eine Stunde nach hinten verschieben würde.

Tschüss und na shledanou Prag!

Weitere Eindrücke aus Prag

Der imposante St. Veits-Dom
St. Veits-Dom
Während der Schifffahrt auf der Moldau
Moldau-Fahrt
Beste Aussicht von ganz oben
Auf dem Weinberg
Der rote Regenschirm begleitete uns überall hin.
Roter Regenschirm
Schloss in der Dunkelheit
Schloss bei Nacht
Wir waren dabei!
Gruppenbild Mitarbeiterevent

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